AUTO ZEITUNG verrät: Zehn Wahrheiten über das Laden von Elektroautos

Kann man ein E-Auto auch zuhause an der Steckdose aufladen?

Hamburg, 13. Dezember 2017 – E-Autos werden für Endverbraucher immer spannender. Viele Noch-nicht-Käufer schreckt das „Aufladen“ der neuen Fahrzeuggeneration ab. Denn anders als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren müssen E-Auto-Fahrer gut planen: Strom tanken braucht Zeit und klappt nicht überall. Die Experten der AUTO ZEITUNG verraten in der neuen Ausgabe 1/2018 (EVT 13.12.) zehn Wahrheiten über das Laden von Elektroautos und klären über Mythen auf.

Elektroauto zu Hause laden
Theoretisch kann man ein Elektroauto an normalen Haushaltssteckdosen (230 Volt) aufladen. Doch empfehlenswert ist das nicht. Erstens dauert es einfach zu lange, und zweitens kann es schnell zu Überlastungen führen, wenn andere Haushalsgeräte gleichzeitig Energie brauchen. Dann kann es sogar zum Stromausfall kommen.
AUTO ZEITUNG-Experte Holger Ippen rät zu einer Wallbox: „Eine Wallbox verfügt über einen separaten Stromkreis und ermöglicht ein deutlich schnelleres Laden. Allerdings gibt es diese Technik nicht zum Null-Tarif.“ Die Preise beginnen bei 700 Euro; für eine leistungsfähigere und damit schneller ladende Variante muss man 2000 bis 3000 Euro plus Anschlusskosten einkalkulieren.

Achtung: Voranmeldung bei öffentlichen Ladestationen
Viele Ladestationen erfordern eine vorherige Anmeldung beim Betreiber und lassen sich nur über spezielle Zugangs- und Abrechnungs-Karten nutzen. Wer sich an einen Energieversorger bindet und in einer fremden Stadt laden muss, hat oft das Nachsehen. „Überregionale Ladenetzwerke sind empfehlenswerter. Beim führenden Ladenetzwerk ‚Plugsurfing‘ kann der Kunde über eine Smartphone-App heute bereits eine der europaweit 50.000 Ladestationen finden, nutzen und bequem per App bezahlen“, erklärt die AUTO ZEITUNG. Und damit es auch auf längeren Strecken keine Strom-Engpässe gibt, betreibt der Dienstleister „Tank & Rast“ rund 400 Ladesäulen entlang deutscher Autobahnen.


Wie lange dauert das Laden wirklich?
Die Ladedauer ist abhängig von der Batteriekapazität und der Ladeleistung der Zapfstelle: „Größere Batterien ermöglichen zwar längere Reichweiten, brauchen aber deutlich mehr Zeit beim Speichern der Energie“, erklärt Redakteur Holger Ippen.

Um die nötige Ladedauer einer leeren Batterie zu ermitteln, reicht ein Taschenrechner: Durch Division der Batteriekapazität (in kWh) durch die an der Ladesäule angegebene Ladeleistung (in kW) ergibt sich die Ladezeit in Stunden. Weil das Lademanagement nicht linear arbeitet, sondern zellenschonend agiert, sollten Elektroauto-Fahrer ca. 20 bis 30 Minuten Zeitaufschlag mit einkalkulieren.

 

Zukunftsvision: Laden während der Fahrt
Es gibt erste Teststrecken, auf denen das drahtlose Aufladen der Hochvoltbatterie
während der Fahrt erprobt wird. Beim Wireless Electric Vehicle Charging (WEVC) von „Qualcomm“ rollt das E-Auto auf einer Fahrspur, deren integrierte Spulen ein hochfrequentes Magnetfeld (85 kHz) erzeugen. Durch Induktion lassen sich 20 kW übertragen. Der Wirkungsgrad liegt bei 80 Prozent. Serienreif ist diese Technik jedoch noch lange nicht.


Hinweis für die Redaktionen:
Der vollständige Artikel erscheint in der neuen Rubrik „New Mobility“ in der aktuellen AUTO ZEITUNG-Ausgabe 1/2018, die am 13. Dezember im Handel erscheint. Hier informiert die Redaktion zukünftig in jeder Ausgabe über die Trends in puncto E-Mobilität, digitaler Entwicklung, neuer Apps, urbaner Mobilitätskonzepte und Tests von Elektrofahrzeugen. Die Veröffentlichung ist bei Nennung der Quelle „AUTO ZEITUNG“ honorarfrei. Eine aktuelle Cover-Abbildung der AUTO ZEITUNG kann angefordert werden unter katrin.hienzsch@bauermedia.com.

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