Erfolgreich dank Joint!? – in COSMOPOLITAN sprechen Unternehmer über ihren Gras-Konsum

Hamburg, 7. April 2017 – Was erfolgreiche Geschäftsmänner nach Feierabend machen, möchte jeder wissen. Der Gründer einer 20-Milliarden-Dollar-Firma, US-Amerikaner Sir Richard Branson, lüftet das Geheimnis: Er raucht zur Entspannung Cannabis. „Wenn die eigenen Kinder einen Joint rauchen gehen – lasst euch bloß nichts entgehen und begleitet sie“, empfiehlt der Dreifach-Vater. In COSMOPOLITAN  (EVT 06.04.) geht es um das „grüne“ Faible vieler Unternehmer, das immer noch ein großes gesellschaftliches Tabu ist.

Smart kifft gern
Der bekennende Gras-Fan Branson ist mit seiner Meinung nicht alleine – auch Mega-Stars wie Gwyneth Paltrow geben im Netz offen zu, gern mal einen durchzuziehen: „Ja, ich kiffe und ich werde sicher nicht damit aufhören!“ Schauspielerin Whoopi Goldberg hat den medizinischen Wert der Hanfpflanze vor zwei Jahren entdeckt und ihr eigenes Cannabis- Unternehmen gegründet, über das sie kosmetische Produkte mit Marihuana vertreibt. Schaut man sich diese Beispiele an, fällt auf: Das Klischee des nichtsnutzigen Stoners ist überholt. Eine Studie der Cardiff University beweist sogar, dass Menschen mit einem hohen IQ mehr Drogen nehmen. Viele intelligente Menschen schwören auf die bewusstseinserweiternde Wirkung von THC, die die Kreativität fordern soll. „Cannabis muss endlich raus aus der Schmuddelecke“, fordert die amerikanische Unternehmerin Jane West, die sich mit dem Netzwerk „Women Grow“ einen Namen im Hanf-Business gemacht hat.

In Deutschland immer noch tabu
Hierzulande ist die Droge von einem juristischen Image-Wechsel aber noch weit entfernt: Wer Gras besitzt, macht sich strafbar. Das hält rund drei bis vier Millionen Deutsche, die Schätzungen zufolge regelmäßig kiffen, dennoch nicht davon ab. Die Droge ist trotz ihres schlechten Rufs in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sagt Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband: „Vom Straßenfeger bis zum Abgeordneten – jeder greift zu Marihuana.“ Wurth glaubt, dass die Legalisierung positive Folgen haben könnte: „Es könnte kriminelle Strukturen zurückdrängen und die Stoffqualität kontrollierbar machen – in speziellen Shops.“

Kein Wunderheilmittel
Cannabis ist seit Januar für Patienten mit schweren Erkrankungen in Apotheken zu bekommen – weil THC chronische Schmerzen lindert und den Appetit anregt. Neben allen positiven Effekten kann der Gras-Konsum aber auch negative Folgen haben: „Beim Rauchen eines Joints wird auch ungefilterter Tabak inhaliert. Das schädigt die Atemwege massiv“, erklärt Sven Frisch, Sozialpädagoge und Einrichtungsleiter der Caritas Tagesklinik für Suchtkranke in München. Und: „Ist man psychisch labil, kann Marihuana Psychosen auslösen. Worauf sich aber sicher alle einigen können – Kiffer und Gegner – ist, wenn Richard Branson sagt: „Jedes Risiko ist es wert, in Kauf genommen zu werden, solange es zu einem schöneren Leben führt.“

Hinweis für Redaktionen:
Der vollständige Beitrag erscheint in der neuen COSMOPOLITAN (EVT. 6. April). Auszüge sind bei Nennung der Quelle „COSMOPOLITAN“ zur Veröffentlichung frei.

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