Glossar

A

@
Symbol in der E-Mail-Adresse. Ausgesprochen wird es wie das englische "at".

Acquisition Rate
Die Erfolgsrate beim Werben neuer Kunden (Akquisition).

Ad
Abkürzung für das englische Wort „advertisement“. Auf Deutsch: Anzeige, Werbung.

AdClick
Anzahl der Klicks auf einen werbungtragenden Hyperlink, der zur Website oder anderen Informationen eines Werbungtreibenden führt.

AdClick Rate
Effizienzkriterium der Online-Werbung. Stellt das Verhältnis von AdClicks zu AdImpressions dar. Die AdClick Rate soll angeben, wie viele Nutzer Online-Werbung auch tatsächlich angeklickt haben.

AdGame
Online-Werbespiel. Spielerische Beschäftigung eines Nutzers mit einem Produkt oder einem Unternehmen. Um den Anreiz zu erhöhen meist mit Gewinnchancen verknüpft.

AdImpression
Es handel sich um ein Messverfahren für werbungtragende Objekte. AdImpression messen den Sichtkontakt einer Online-Anzeige, die auf einer Webseite gebucht wurde (realer Werbemittelkontakt).

Advertorial
Redaktionelle Aufmachung einer Anzeige. Lt. deutschem Presserecht muss eine klare Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung vorgenommen werden, d.h. das Advertorial muss als Anzeige gekennzeichnet werden.

Affiliate-Marketing
Marketingkooperation, bei der ein Online-Händler über die Website eines Partners (Affiliate) einen neuen Vertriebskanal öffnet. Für jeden User, der über die Partnersite auf die Website des Händlers weitergeleitet wird oder einkauft, erhält der Affiliate eine Provision.

AGIREV
Die Arbeitsgemeinschaft Internet Research wurde im Jahr 2001 gegründet und als Verein eingetragen. Sie hatte es sich zum Ziel gesetzt mit einheitlichen Standards dem Online-Werbemarkt Daten zur Verfügung zu stellen, die eine vernünftige Planung ermöglichen. Die letzte von der AGIREV herausgegebene Studie war der Online-Reichweiten-Monitor 2003 II“. Seit 2004 wird der ORM von der AGOF Studie „die internet facts“ ersetzt.

AGOF
Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V., die von den führenden 15 Online-Vermarktern Deutschlands 2003 gegründet wurde. Sie ist der Nachfolger der AGIREV und der @facts. Das Ziel der AGOF ist eine einheitliche und verbindliche Reichweiten-Währung, die das Medium Internet mit anderen Medien und Angebote im Internet untereinander vergleichbar macht.

AIDA-Modell
Die vier Grundschritte, die eine Werbekampagne erfolgreich machen: A: Attention (Aufmerksamkeit), I: Interest (Interesse) D: Desire (Verlangen) A: Action (Handlung)

Animated GIF (Animiertes GIF)
Ein spezielles GIF-Format, bei dem mehrere Einzelbilder abspielt werden und so ein Daumenkino-Effekt ensteht.

Animiert
Java oder Shockwave - Programme bringen Bewegung in die statischen Dokumente einer Website.

Applet
Der User lädt über das Internet ein Java-Programm (Applet) auf seinen Rechner. Der Rechner führt das Programm aus.

Applikationswerbeformen
Applikationswerbeformen bieten dem Kunden einen Nutzen, der über die eigentliche Werbebotschaft hinausgeht. Zu den Applikationswerbeformen zählen Free SMS, Online Games, Messenger, Online Banking, E-Mail, Webmail, Event Chat, Webchat Sponsoring und E-Card Werbung.

Autoresponder
Programm, dass E-Mails automatisch mit einem vorgefertigten Text beantwortet.

B

B2B (Business-to-Business)
Kurzform für Geschäftsbeziehungen zwischen einzelnen Unternehmen. Studien besagen, dass in den nächsten Jahren bis zu 90 Prozent der E-Commerce - Umsätze im B2B-Bereich getättigt werden.

B2C (Business-to-Consumer)
Bezeichnung für die Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen deren Endkunden.

Banner
Ein Banner ist eine Werbefläche auf einem Online-Werbeträger. Es gibt unterschiedliche Bannerformate, u.a. statische Banner mit unbewegten 2D-Grafiken oder animierte Banner mit GIF, interaktive Banner mit einem Link zur Website des Werbungtreibenden.

Bannertausch
Kooperationspartner erklären sich bereit, für den jeweils anderen zu werben. Hierfür werden die Banner untereinander ausgetauscht und beide Partner bewerben sich gegenseitig auf ihren Online-Angeboten.

Belegungseinheit
Belegungseinheiten sind einzeln zu buchende Bereiche eines Online-Angebots.

Benefitting
Werbeinformation mit unmittelbarem Zusatznutzen für den User.

Besucher
User einer Website.

Bit (Binary digit)
Kleinste Informationseinheit in der Computertechnik. Es handelt sich um eine binäre Ziffer. Alle Daten, die ein Computer verarbeiten kann, bestehen aus Bits. Ein Bit hat entweder den Wert 0 oder 1 (analog den Zuständen eines Stromschalters entspricht: 0 für Aus, 1 für Ein). Acht Bits geben einen Byte.

Body
Inhaltlicher Teil einer Website oder einer E-Mail, im Gegensatz zur Kopfzeile (Header).

Brand
Englisch für Marke.

Brand Awareness
Markenbekanntheit. Die Brand Awareness sagt aus, wie viele Mensche die Marke kennen. Es gibt bei Befragungen die Differenzierung in die ungestützte (aus dem Gedächtnis) und die gestützte (mit Vorgaben von verschiedenen Marken) Markenbekanntheit.

Branding
Eine Marke (englisch: brand) soll sich durch unterschiedliche Werbekontakte in der Erinnerung des Benutzers festsetzen.

Browser
Notwendige Software zur Navigation und zur grafischen Darstellung von Informationen im WWW. Wichtige Browserprogramme sind z.B. der Netscape Navigator und der Microsoft Internet Explorer.

Burn-Out-Effect
Der Burn-Out-Effect tritt auf, wenn die User ein Werbemittel zu oft gesehen haben. Der Burn-Out-Effect hat bspw. ein Absinken der Anzahl der Ad Clicks zur Folge.

Button
Eine Werbeform auf Online-Angeboten. Die Größe und Form kann variieren. Der Unterschied zu Bannern liegt darin, dass der Button eine kleinere Fläche hat.

Byte
Ein Byte sind acht Bits. Einheit für die von einem Server übertragene Datenmenge.

C

C2B (Consumer-to-Business)
Das Internet stärkt die Macht der Verbraucher. Es existeren Seiten im Internet auf denen Händler um den Zuschlag konkurrieren. Der Kunde nennt ein Wunschprodukt und einen Wunschpreis. Die Händler unterbreiten ihm Angebote, der Verbraucher wählt aus.

C2C (Consumer-to-Consumer)
Bezeichnet den Handel zwischen Privatpersonen, wie zum Beispiel bei Online-Auktionen.

Cache
Zur schnelleren Übertragung von Daten, werden Daten in einem Zwischenspeicher (Cache) auf der Festplatte eines Computers oder eines externen Rechners gespeichert.

CC-TLD (Country Code Top Level Domain)
Top Level Domain eines Landes, u.a. .de für Deutschland oder .it für Italien.

CGI (Common Gate Interface)
Es handelt sich um eine Schnittstelle, über die WWW-Server Daten mit externen Programmen austauschen, z.B. Datenbankanfragen.

CHTML (Compact HTML)
Ist Ableger von HTML, der für den I-Mode – Dienst entwickelt wurde. Damit können Internet-Inhalte auf Handys oder Handhelds darstellt werden. Mit CHTML müssen bestehende Webseiten nicht komplett - wie beim WAP-Standard WML - umprogrammiert werden. CHTML liefert wie WML Internetseiten allerdings nur in einer eifacheren Version. So werden beispielsweise keine verschiedenen Schriften, keine Frames und Stylesheets, kein JPEG, wohl aber GIF unterstützt.

Channel
Unterteilung von Online-Angeboten nach Themen. Beispiele: Auto, Computer, Finanzen usw.

Classifieds
Englisch für Kleinanzeigen

Click Rate
Die Anzahl der Clicks auf das Werbemittel geteilt durch Werbemittelkontakte ergibt die Click Rate.

Click Stream
Der Click Stream bezeichnet den Weg, den ein User auf einer Seite genommen hat, bis er zum gewünschten Inhalt kommt.

Commercial
Englischer Begriff für Werbung.

Content
Englisch für Inhalt. Häufig wird damit der Inhalt (Bilder, Texte, Grafiken usw.) von Websites bezeichnet.

Content Pages
Seiten einer Online-Präsenz, bei denen es sich nicht um reine Werbe- oder Navigationsseiten handelt. Das IVW-Verfahren zählt nur Content Page Impressions.

Content-Management-System
System, das den Content managt. Es verwaltet digitale Daten jeglicher Art, also z. B. Web-Content, SMS und Videos. Einige Medienhäuser nutzen Content-Management-Systeme, um Inhalte nur einmal zu erstellen, aber auf mehreren Ausgabe - Medien nutzen zu können.

Cookie (Keks)
Cookies sind browserspezifische digitale Kennungen, die auf den Festplatten von Nutzern gespeichert werden. Sie identifizieren aber nicht Personen, sondern nur den Browser. Werbetreibende nutzen Cookies um z. B. Aufschluss darüber, wie lange ein User auf der Site war und welche Seiten er sich angesehen hat. Browser lassen sich so einstellen, dass Cookies generell abgelehnt werden können.

Counter (Zähler)
Zählt die Zugriffe auf eine Website.

Couponing
Verbindung eines Werbemittels mit einem Coupon oder Code oder ähnliches, der vom User eingelöst werden kann um besondere Angebote oder auch Waren beziehen zu können.

Conversion Rate
Die Conversion Rate sagt in welchem Verhältnis die User zu Kunden wurden. Sie bezeichnet den Prozentsatz der User einer Homepage, die nach Click auf eine Werbeform zu Kunden des Werbungtreibenden geworden sind.

CPC (Cost per Click)
Eine Abrechnungsform, die die Kosten einer Kampagne daran bemisst, wie häufig das Werbemittel angeklickt wurde.

CPL (Cost per Lead)
Eine Abrechnungsform, die den Erfolg einer Kampagne daran bemisst, wie viele Adressen potenzieller Kunden-in ihrem Verlauf generiert werden konnten.

CPM (Cost per Million)
siehe TKP. Der Preis, der für 1.000 Werbemittelkontakte in Rechung gestellt wird.

CPO (Cost per Order)
Bei diesem Abrechnungsmodell werden die Kosten einer Kampagne davon abhängig gemacht, wie viele Verkäufe der Werbungtreibende durch die Kampagne in seinem Online-Shop tätigen konnte.

CPX
Überbegriff für erfolgsbasierte Abrechungsmodelle wie CPC, CPL und CPO, wobei X als Platzhalter dient.

Crawler
Ein Programm (auch Robot oder Spider genannt), das für Suchmaschinen Webseiten nach Schlagworten absucht oder Preisvergleiche in verschiedenen Internet-Shops anstellt.

CRM (Customer Relationship Management)
Oberbegriff für alle Aktivitäten zur Kundengewinnung und -pflege. Oberstes Ziel ist die individuelle Kundenbetreuung.

Crossmedia
Crossmedia ist die inhaltliche, kreative und formale Vernetzung unterschiedlicher Medienkanäle und Werbeträger, mit dem Ziel, einen maximalen werblichen Erfolg über eine mehrkanalige Ansprache zu erreichen.

„Clicktag“-Methode
Eine Methodik um Parameter (in unserem Fall z.B. die Ziel URL) über Variabeln an eine Flash Datei zu übergeben.

Clicktracking
Eine Methodik um Parameter (in unserem Fall z.B. die Ziel URL) über Variabeln an eine Flash Datei zu übergeben.

D

Data-Mining
Aufbereitung und Auswertung von Daten, die Nutzer angegeben haben. Wichtige Voraussetzung für das Direktmarketing im Internet. Erlöse können mit dem Verkauf der Daten Erlöse erzielt werden.

Data-Warehouse
Datenbank mit gespeicherten Nutzerdaten.

Datenschutz
Zur Verhinderung des Missbrauchs personenbezogener Daten, wurde 1977 das BundesDatenSchutzGesetz (BDSG) verabschiedet. 1990 wurde es grundlegend.

Deep Link
Hyperlink, der nicht auf eine Homepage führt, sondern auf „tiefer" liegende Webseiten einer Website.

DeNic
Internet-Adresse: http://www.denic.de. Ist der Deutsche Ableger des InterNIC und ist zuständig für die Vergabe von Domains.

Direct Ads
Direct Ads zielen auf eine hohe Rücklaufquote ab. Sie werden direkt an den User gebracht, z.B. durch Newsletter.

Disclaimer
Der Disclaimer ist eine auf vielen Seiten enthaltene Haftungsausschlussklausel. Die Betreiber erklären damit ausdrücklich, für den Inhalt anderen Websites, auf die das Angebot des Betreibers verlinkt, nicht verantwortlich zu sein.

DHTML
Dynamic HTML. Ein freies Objekt bewegt sich über die Webseite, z.B. am Rand des Contents oder über ihn hinweg. Beispiel: Ein Auto fährt aus einem Banner heraus über den Bildschirm.

DNS (Domain Name System)
Namensystem hierarchischer Struktur im Internet. Die Domain-Datenbanken eines Provider-Servers nehmen die Zuordnung der logischen DNS-Namen zu numerischen Server-Adressen vor. "HORIZONT.NET" hat z.B. die numerische Adresse "195.122.56.45".

Domain
Ist der weltweit eindeutige Name einer Website

Dotcom-Unternehmen
Eine Firma, die ihre Geschäfte hauptsächlich übers Internet abwickelt (z.B. Amazon)

Double Opt-in
Ein Nutzer, der sich mit seiner E-Mail-Adresse in einen Verteiler eingetragen hat (Single Opt-in), erhält durch eine anschließende Bestätigungs-E-Mail die Möglichkeit, sich sofort wieder auszutragen oder sein Einverständnis zum Empfang von Newslettern und E-Mails zu geben. Dieses Verfahren soll Schutz vor Spam gewähren und Versendern von E-Mails mit kommerziellen Inhalten Rechtssicherheit geben, da der Versand unangeforderter kommerzieller E-Mail nicht erlaubt ist.

Download (Herunterladen)
Daten können im Internet oft kostenlos auf die Festplatte des Computers heruntergeladen und damit kopiert werden.

Durchschnittlliche Kontakte
Die gesamte Anzahl der PIs von einem Benutzer bezeichnet man als Unique Visit (Komplettbesuch auf einer Website).

E

E-Brand (elektronische Marke)
Der Aufbau einer Marke im Internet ist aufgrund der Unübesichtlichkeit wichtig, aber auch sehr schwierig. Amazon und Yahoo haben es geschafft wie Mercedes Benz oder Nivea in der analogen Welt.

E-Business (Electronic Business)
E-Business erfordert konsequentes Umdenken sowie neue Unternehmensstrukturen und bedeutet die Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

E-Commerce
Der Begriff Electronic Commerce ist als Teilmenge des E-Business zu verstehen und bezeichnet den Handel mit gewerblichen oder privaten Kunden übers Internet. Direkt übers Netz lassen sich alle digitalen Produkte wie z.B. Software schicken. Generell lassen sich aber auch alle anderen Waren per Internet handeln. Besonders beliebt sind Online-Auktionen.

E-Mail (Electronic Mail)
E-Mail (Elektronische Post) ist mit der beliebteste Dienste im Internet. Es lassen sich nicht nur Nachrichten sondern auch Bild- und Textdateien schnell übermitteln.

E-Procurement (elektronische Beschaffung)
Bezeichnet den Einkauf von Gütern übers Internet insbesondere für die Beschaffung von Gütern mit geringem Wert wie Büroartikel oder Verbrauchsmaterial.

E-Tailer
Electronic Retailer (elektronischer Einzelhändler) bzw. Online-Händler als reiner Webhändler oder ein Clicks-and-Mortar-Unternehmen (online und analog) betreiben.

E-Zine (Electronic Magazine)
E-Zines sind im Internet veröffentlichte Magazine.

Emercial
Bildschirm füllendes Interstitital mit Rich Media.

EMS (Enhanced Messaging Service)
EMS ist eine Weiterentwicklung von SMS. Neben Kurznachrichten können auch kleine Bilder, Grafiken und Animationen versendet werden. Der Standard wird aber nicht von allen Geräteherstellern unterstützt.

Error 404
Fehlermeldung eines Servers, wenn er eine aufgerufene Webseite nicht findet. Meist ist eine Bookmark nicht mehr gültig oder eine Verlinkung des Site-Betreibers falsch.

G

GB (Gigabyte)
Ein Gigabyte sind ca. eine Milliarde Bytes, exakt aber 1024 MB.

GIF (Graphics Interchange Format)
GIF ist ein stark komprimierendes Dateiformat für Bilder und Grafiken. Es ist Rechner-unabhängig.

GIF 89a
Es handelt sich um eine Erweiterung des GIF-Grafikformats um Funktionen wie den allmählichen Aufbau eines Bildes auf einer Website ("Interlacing") wie transparente Farben oder Animationsmöglichkeit.

GPRS (General Packet Radio Service)
Mobilfunkstandard, der auf GSM aufbaut, aber in etwa die fünffache Datenrate ermöglicht. Als Zwischenlösung vor der Einführung von UMTS eingesetzt.

Grafikformate
Die wichtigsten Grafikformate im Internet enden mit GIF oder JPG. Bilder, Fotos und Grafiken werden im Computer aus Bildpunkten zusammengesetzt und deshalb in speziellen Formaten abgespeichert.

GSM (Global System for Mobile communication)
Mobilfunk-Standard, der in den meisten Ländern der Erde verwendet wird. Ausnahme: USA. Die Datenübertragungsrate liegt bei 9,6 Kilobits pro Sekunde

H

Header (Kopfteil)
Ist der Anfangsteil einer Website oder einer E-Mail, der z.B. Informationen zu Absender, Empfänger enthält.

Hits
Wenn z. B. eine Seite aus dem Inhalt (seite.html) und 5 Bildern besteht, dann generiert diese Seite 6 Hits und 1 Page Impression. Daher sind Hits als Messverfahren nicht einzusetzen

HTML Banner
HTML Banner unterscheiden sich von normalen Bannern dadurch, dass sie z.B. Pull-Down-Menüs oder Auswahlboxen enthalten können. Möglich ist dies, da ein HTML Banner aus HTML-Befehlen besteht, die in den Quelltext der Seite eingefügt werden, auf der er integriert ist.

Hypertext
siehe Link 

I

I-Mode
Ein Mobilfunk-Dienst, der von der Mobilfunktochter DoCoMo des japanischen Telekommunikationskonzerns NTT Anfang 1999 eingeführt wurde. In Japan konnte der Dienst innerhalb kürzester Zeit mehrere Millionen Nutzer für sich gewinnen, begründet durch den hohen Nutzwert des Dienstes und seiner Bedienerfreundlichkeit. So lassen sich mit I-Mode via Handy u.a. E-Mails veschicken und vereinfachte Websites darstellen.

Icann (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers)
Internationale, private nicht-kommerzielle Organisation, die das Domain-Name-System koordiniert.

Image Map
Image Maps definieren Bildbereiche einer HTML-Seite, die als Link fungieren.

Infotainment
Ist ein Kunstwort aus Information und Entertainment und bezeichnet eine multimediale Kommunikationsform, bei der Information mit Unterhaltung verbunden ist.

Infotisement
Eine Mischung aus Information und Werbung, z.B. das Angebot von Unternehmens-, Produkt- und Preisinformationen in einem Katalog.

Interaktiv
Das Medium Internet erlaubt im Gegensatz zu klassischen Medien wie TV oder Print, dass der Nutzer selbstständig in das Informationsangebot eingreift und den Ablauf selbst steuert.

Internet
Online-Informationssystem. Es handelt sich um einen weltweiten Verbund von mehreren Millionen Computern. In der Anfangsphase des Internet (1969) stand zunächst die militärische, später die wissenschaftliche Nutzung im Vordergrund. Inzwischen nutzen mehrere hundert Millionen Menschen die Services des Internet. Das Internet hat im Gegensatz zu kommerziellen Online-Diensten keinen offiziellen Betreiber. So ist das Das World Wide Web, das häufig fälschlicherweise mit dem Internet gleichgesetzt wird, nur eines von vielen Angeboten. Weitere wichtige Internet-Dienste sind: E-Mail, FTP, Gopher und IRC. Wer das Internet nutzen will, muss sich bei einem Online-Dienst oder direkt bei einem Provider anmelden.

Interstitial (Zwischenräume bildend)
Wenn der User eine bestimmte Webseite aufruft, erhält er zuerst anstelle der Zielseite eine Bildschirm-füllende Werbung zu sehen. Das nennt man Unterbrecherwerbung.

Intranet
Firmeninternes Netz auf Internet-Technologie basierend; i.d.R. mit Gateway zum Internet.

Inventory
Die Gesamtheit der Werbeflächen und darauf erzielbaren Werbemittelkontakte, die eine Website ihren Werbekunden anbieten kann.

IP (Internet Protocol)
Internet-Standard. Teil von TCP/IP.

IP-Adresse
Adresse eines einzelnen Computers im Internet. Eine IP-Adresse besteht aus vier Zahlen von 0 bis 255. Um die Benutzung zu vereinfachen sind den Internet-Adressen Domain-Names zugeordnet.

IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern)
Bereits seit Oktober 1997 überprüft die IVW neben den Reichweiten der klassischen Print-Medien, auch die Reichweiten der Online-Angebote.

IVW-Verfahren
Ein Verfahren zur Messung der Leistung von Online-Werbeträgern. Die IVW hat Standards wie Page Impressions und Visits für ihre Messung definiert. Die untersuchten Seiten sind in verschiedene Kategorien unterteilt, um die Transparenz der Werbeträger zu erhöhen.

J

Java
Ist der amerikanischer Spitzname für Kaffee und zugleich Name der von der amerikanischen Firma Sun Microsystems entwickelten Programmiersprache. Sie wird für die Gestaltung von animierten Websites eingesetzt – und ist unabhängig vom Betriebssystem des jeweiligen Nutzers.

Javascript
Ist eine HTML-Erweiterung, die von vielen Programmierern und Web-Designern verwendet wird. Damit können z. B. komplexe Formulare oder animierte Buttons erzeugt werden. Kritiker warnen jedoch vor dem Einsatz von Javascript, da die Programme auf der Festplatte des Users ablaufen und dort Daten beschädigen oder löschen können. Javascript lässt sich in den gängigen Browsern abstellen.

JPEG (Joint Photographic Expert Group)
Ist ein Standard für die Kodierung und Komprimierung von Einzelbildern bei Multimedia-Anwendungen. Bild-Dateien im JPEG-Format haben eine Kompressionsrate von bis zu 20:1.

Junk-Mail
Unerwünschte (Werbe-) Botschaften per E-Mail.

K

Katalog
ein Webseitenkatalog der von Redakteuren erstellt wird (z.B. AOL und Yahoo).

KB (Kilobyte)
Ein Kilobyte sind rund tausend Bytes, exakt aber 1024 (2 hoch 10).

Key Word (Stichwort, Suchwort)
Eine Suchanfrage wird bei Datenbankrecherchen durch ein Stichwortes definiert.

Keyword Advertising
Keyword Advertising wird bei Suchmaschinen eingesetzt. Der Kunde definiert einige Suchbegriffe, bei deren Eingabe sein Banner oder seine Botschaft auf der Seite der Suchmaschine erscheinen soll. Auf diese Weise ist eine Platzierung direkt bei der Zielgruppe möglich. Bezahlt wird pro Eingabe der jeweiligen Suchbegriffe.

Kioskterminal
Ist ein computergestützter multimedialer Terminal am Point of Interest oder Point of Sales.

Klammeraffe
Umgangsprachliche Bezeichnung für das @ Symbol.

Klickrate
siehe Click Rate

Konvergenz
Denkansatz bei dem Computer, Internet, Telekommunikation und TV immer mehr zusammenwachsen so dass am Ende nur noch ein einziges Endgerät existiert, mit dem man telefonieren, surfen, mailen, chatten und fernsehen kann. Pragmatischer sind vermutlich verschiedene Endgeräte, die Teilfunktionalitäten miteinander verbinden.

L

Landing Page
Englisch für “Lande-Seite“. Die Seite, auf der man landet, nachdem man einen Banner angeklickt hat. Meist die Webseite des Werbetreibenden.

Launch
Die Einführung eines neuen Produktes oder einer neuen Marke wird als Launch bezeichnet.

Link
Text- oder Bildstelle, die mit der Maus angeklickt werden kann und zu einer neuen Informationsquelle führt.

Listserver
Programm, zur Verwaltung von Mailing-Listen. Es beantwortet automatisch Anfragen per E-Mail und verteilt neue Nachrichten als Rundschreiben. Populäre Programme sind das kommerzielle Listserv oder die Freeware Majordomo.

Logfile (Logbuch-Datei)
Datei, mit der die Zugriffe auf ein Online-Angebot automatisch vom Server protokolliert werden. Sie sind die Basis zur Evaluierung von Effizienz und Nutzerverhalten eines Web-Auftritts.

M

M-Commerce
Mobile Commerce ist die Abwicklung von Geschäften über Handys und Handhelds. Verschiedene Studien besagen, dass der M-Commerce zukünftig mehr Umsatz macht wie E-Commerce.

Mailing-List
Liste von E-Mail-Adressen (Empfängern), an die eine Nachricht per E-Mail übermittelt wird.

Massenmedium
Das Internet ist auf dem Weg zum Massenmedium. Um auf 50 Millionen Nutzer zu kommen brauchte das Radio 38 Jahre, das Fernsehen 13 Jahre und das Internet nur 5 Jahre.

MB (Megabyte)
Ein Megabyte sind rund eine Million Bytes, genau aber 1024 KB.

Media Objects
Dateien (ohne Dokumente im HTML-Format), die innerhalb eines HTML-Dokuments oder unabhängig davon dargestellt werden können, z.B. Videosequenzen, Audio- und Bilddateien und Java-Programme.

Medium Rectangle
Das Medium Rectangle (oder auch Content Ad) ist eine Werbefläche mit den Maßen 300 x 250 Pixel. Meist erscheint es umrahmt vom redaktionellen Content auf einer Seite, was die Aufmerksamkeit stark erhöht.

Microsite
Ein Teil einer Website mit eigener URL. Wird oft als Bestandteil einer zeitlich begrenzten Marketingmaßnahme genutzt.

MMS (Multimedia Messaging Service)
Ist eine Weiterentwicklung von EMS und bringt Sound, Video und Farbbilder aufs Handy (auf GPRS- und auf UMTS-Basis).

Mouseover
Wenn sich der Mauszeiger auf einem Banner oder Icon o.ä. befindet, verändert sich der Zeiger. Hiermit zeigt er an, dass das jeweilige Objekt klickbar ist und sich weitere Informationen dahinter verbergen. Mouseover kann aber auch eine Aktion auslösen, wie eine Veränderung des Banners.

MP3
Datenformat von MPEG: Audio Layer 3 ist ein Verfahren zur Kompression von Audiosignalen. Die Datenmenge auf ein Zwölftel reduziert, weil Signale weglassen werden, die das menschliche Ohr nicht wahrnimmt. MP3-Dateien können aufgrund ihrer geringen Größe leicht über das Internet verschickt werden. Dieses Verfahren hat eine Kontroverse über das illegale Kopieren von Copyright-geschützter Songs ausgelöst.

MPEG (Motion Picture Expert Group)
Eine Expertengruppe der ISO, die Kompressionsstandards für Bewegtbilder ausarbeitet.

Multiple Link Banner
Diese Variante eines HTML Banners besteht aus mehreren eigenständigen Verlinkungen. So kann z.B. ein Autovermieter verschiedene Fahrzeugklassen vorstellen und der Kunde wird durch Klick auf den jeweiligen Teil des Banners zum passenden Bereich auf der Website des Autovermieters weitergeleitet.

Multiplikationseffekt
Durch das Zusammenspielen mehrerer Mediengattungen in einer Werbekampagne verstärkt sich der Werbeerfolg (siehe auch Crossmedia). Durch auftretende Synergieffekte wird die Wirkung der Kampagne verstärkt (Motto: 1+1=3).

N

Nanosite (Zwergsite)
Eine Website, die nicht in einem eigenen Browserfenster erscheint. Sie kann dennoch aus mehreren Einzelseiten bestehen. Vorteilhaft ist, dass der Besucher die ursprünglich aufgerufene Website nicht verlassen muss. Wird oft in der Art eines Banners gebraucht. Diese Banner sind zwar eine aufwendige Werbeform, aber sie erlaubt z.B. das direkte Bestellen von Produkten.

Net Auditing
Die Überprüfung der Auslieferung einer Online-Werbekampagne durch einen unabhängigen Dritten. Siehe auch Reporting.

Netpromotion
Es genügt nicht eine Website ins Netz zu stellen. Sie muss auch gefunden werden. Dabei helfen Bannerwerbung, Promotionmaßnahmen wie Einträge in Suchmaschinen oder entsprechende, Netiquette-gerechte PR in Newsgroups oder E-Mail-Listen.

Nielsen Gebiete
Deutschland ist in Anlehnung an die Firma Nielsen in verschiedene Nielsen Gebiete aufgeteilt worden, die einzeln betrachtet werden. Nielsen I: Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen Nielsen II: Nordrhein-Westfalen Nielsen IIIa: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Nielsen IIIb: Baden-Würtemberg Nielsen IV: Bayern Nielsen V: Berlin Nielsen VI: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt Nielsen VII: Thüringen, Sachsen

O

Offline
Das Gegenteil von Online. Wenn keine Verbindung von einem Computer zu einem Netzwerk oder dem Internet besteht (oder diese Verbindung nicht genutzt wird) spricht man von Offline.

One-to-One-Marketing (Eins-zu-Eins-Marketing)
Das Motto „ Jedem Kunden sein individuelles Produkt“ hat sich das One-to-One-Marketing zu eigen gemacht. Es ist der Versuch, jeden Kunden persönlich anzusprechen und seine individuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Mit Hilfe des Internets kommt man dem Motto hinterher, da sich mit seiner Hilfe interaktive Kundendatenbanken aufbauen lassen.

Online
Man spricht von Online, wenn eine physische Verbindung von einem Computer zum Internet oder einem Netzwerk besteht und hierüber Daten ausgetauscht werden. Das Gegenteil von Online ist Offline.

Online Panel
Durch ein Online Panel mit freiwilligen Teilnehmern können durch technische Messungen und Befragungen das Nutzungsverhalten sowie Nutzerinformationen im Laufe der Internetnutzung dokumentiert werden.

Opt-in
Verfahren, bei dem sich ein Internetuser damit einverstanden erklärt, Werbe-Mails oder Newsletter zu empfangen.

Option-in-Modell
Spam-Werbung wird für grundsätzlich unzulässig angesehen. Es sei denn, der Empfänger hat zuvor sein Einverständnis erteilt oder aber er unterhält eine laufende Geschäftsbeziehung zum Absender. Dieses Verfahren ist in Deutschland rechtsverbindlich.

Option-out-Modell
Nach diesem Modell ist Werbung via E-Mail grundsätzlich erlaubt. Der Versender muss allerdings die Robinson-Listen beachten, in die sich jeder Internetnutzer eintragen kann, der sich vor Spam schützen will. Dieses Verfahren ist in der Europäischen Union rechtsverbindlich. Einige Staaten schreiben aber das schärfere Option-in-Modell vor.

P

P2P (Peer-to-Peer)
Es handelt sich um einen Datenaustausch übers Internet, ganz ohne zentralen Server. Dafür muss eine Software auf der Festplatte eines Nutzers ein Verzeichnis einrichten, auf das andere User zugreifen können. Damit lassen sich Musiktitel, Bilder, Texte und anderen Daten austauschen.

Packet (Paket, Päckchen)
Bezeichnung für ein Datenpaket, das klein genug ist, um schnell und sicher über das Internet übertragen werden zu können.

Page Impressions
Neuerer Begriff für Page Views. Gilt als wichtiges Kriterium für die Reichweiten-Analyse der Online-Angebote. Dabei wird die Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Nutzer mit einer potenziell werbungführenden HTML-Seite gemessen, d. h. die Nutzung einzelner Seiten eines Angebotes.

Page Views
Veralteter Begriff zur Reichweiten-Analyse der Online-Angebote.

PageImpressions
Sie bezeichnen die Anzahl der Zugriffe beliebiger Besucher auf eine HTML-Seite. Dabei werden nur Zugriffe auf Seiten gezählt, während Grafiken ignoriert werden.

Permission Marketing
Bei dieser Form des Marketings fragt der Marketer den Nutzer um Erlaubnis (engl. Permission), ob er ihm per E-Mail Werbung oder andere Informationen zuschicken darf. Das Ziel dabei sind auf den einzelnen User zugeschnittene Botschaften, die diesen auch tatsächlich interessieren. Dazu liefert der Besucher dem Werbungtreibenden oder dem Dienstleister persönliche Informationen. Zunehmend bringt Spam das Permission Marketing in Verruf.

Personalisierung
Das ist ein Service für den User einer Site, das Informationsangebot ganz auf seine Interessen zuzuschneiden. So bieten Portale etwa die Möglichkeit, nur Nachrichten in vom Besucher gewünschten Kategorien (wie etwa Computer und Finanzen) anzuzeigen.

Pixel (Picture Element)
Bezeichnung für digitale Bildpunkte.

Pop-under
Im Gegensatz zum Pop-up-Advertisement liegt es nicht auf einer Webseite, sondern darunter. Zeigt sich also erst, nachdem das Browser-Fenster geschlossen wurde.

Pop-up-Advertisement (Aufspringende Anzeige)
Kleinere und schwächere Form des Interstitials: Die Werbung wird in einem neuem Browserfenster gezeigt.

Portal
Portale sind Online-Angebote, die dem User als Einstiegsseite in das Internet dienen. Das sind in der Regel umfassende Angebote, die neben aktuellen Informationen auch Suchfunktionen und Services anbieten.

Provider
Anbieter eines Internet-Zugangs.

Proxy-Server
Ist meist ein Server eines Providers, der häufig aufgerufene Informationen aus dem Internet zwischenspeichert.

Pull
Pull-Marketing liegt der Gedanke zugrunde, dass Internetuser großes Interesse an Interaktivität haben. Daraus ergibt sich als Konsequenz für die Contentanbieter, Internetnutzer immer wieder auf entsprechende Websites zu locken und den Content ständig zu erneuern.

Push
Englisch für „drücken“. Das Gegenteil von Pull. Bei Push Technologien werden Informationen etc. dem User direkt geliefert, er muss sie sich nicht aktiv abholen, sondern bekommt sie zugestellt.

Q

Qualitativer TKP (Tausend-Kontakt-Preis)
Die Kosten pro 1000 AdClicks.

Quantitativer TKP (Tausend-Kontakt-Preis)
Die Kosten pro 1000 AdImpressions.

Quelltext
Jede Software besteht aus sogenannten Programmzeilen (Befehlen), die in einer Datei gespeichert werden. Auch der Quelltext einer Webseite kann man sich im Browser anzeigen lassen.

Quicktime
Ist Bestandteil des Betriebssystems von Apple Macintosh-Rechnern, das Kompressionsverfahren wie JPEG bereithält, um digitale Videos ohne Hardware-Erweiterungen zu realisieren. Inzwischen aber auch unter Windows verfügbar.

R

Real Audio
Ist ein technisches Verfahren, mit dem man Töne über das Internet übertragen kann, ohne dass vorher die komplette Ton-Datei vom User heruntergeladen wird. Real Audio ist der Name für das Programm bzw. Plug-in, das man hierfür benötigt.

Real Player
Kostenlose Software von Real Networks. Wird zur Übermittlung von Bild und Ton benötigt.

Rectangel (Rechteck)
Horizontale Online-Anzeige im Gross- bis Riesenformat, einer grösseren Printanzeige gleich.

Redaktionelle Kooperation
Eine redaktionelle Kooperation findet zwischen Werbungtreibenden und Werbeträgern statt. Ein redaktioneller Beitrag wird von dem Werbetreibenden präsentiert und aufmerksamkeitsstark platziert. Durch die Kooperation entfällt die Ablehnung gegen klassische Werbung und im Idealfall können beide Marken Kompetenz und Sympathie verbessern. Das jeweilige Thema muss sinnvoll für den Leser umgesetzt werden.

Redirect
Webadresse, die User automatisch auf eine andere Website (z.B. eine neue Website) umleitet.

Reichweite
Die Reichweite gibt an, wie viele Menschen in einem bestimmten Zeitraum durch ein Angebot erreicht wurden (vgl. Unique User).

Relaunch
Eine Neugestaltung des Auftretens einer Website, einer Marke oder eines Unternehmens.

Reporting
Das Reporting ist der Leistungsnachweis einer Werbekampagne. Für eine Online-Kampagne lassen sich u.a. die Ad Impressions sowie die Ad Clicks erkennen, woraus u.a. die Klickrate ermittelt werden kann.

Rich Media
Bringt – z.B. durch Flash – Audio, Video und 3D-Welten in Werbeformate.. Kann in Bannern ebenso angewendet werden wie in Interstitials.

Robot (Roboter)
Software, die für Suchmaschinen Websites nach Schlagworten absucht oder Preise in Internet-Shops vergleicht. Andere Bezeichnungen sind Crawler oder Spider.

Rotation
Bedeutet die Platzierung von unterschiedlichen Werbe-Kampagnen auf einem Werbeplatz.

S

Screenshot
Ist eine Fotografie des Inhaltes eines PC-Bildschirmes.

Scroll Ad
Synonym zu Sticky Ad (engl.: klebrige Anzeige). Die Werbefläche wandert beim Scrollen einer Seite mit und ist somit immer zu sehen.

Scrollen (blättern)
Mit Hilfe der Maus verschiebt man den Bildschirminhalt nach unten oder oben.

Searchbot
Software, die für Suchmaschinen Webseiten nach Schlüsselworten absucht.

Server
Ein Computer, der dem sogenannten Client das angefragte Material liefert. Ein Web-Server z.B. bietet einem Web-Client wie einem Browser die Möglichkeit, Informationen abzurufen.

Serverprotokoll-Dateien
Das gleiche wie Logfiles (s.o.).

Session Length (Verweildauer)
Die Session Length gibt Auskunft über die Verweildauer eines Besuchers auf einer Website und ist damit der Begriff zur Erfassung der Medialeistung von Online-Werbung.

Sichtbereich
Der Bereich einer Webseite, der beim Öffnen sofort im Browser sichtbar ist.

Silver Surfer
Silberfarbene (auf die Haarfarbe bezogen, also ältere) User, die ursprünglich mit dem Internet wenig anfangen konnten, inzwischen aber eine wichtige Zielgruppe darstellen.

Site
Bezeichnet eine WWW-Präsenz eines Anbieters: Neben der Homepage als erster Seite des Angebots gehören alle dahinter liegenden einzelnen Web-Seiten, Dokumente und Download-Bereiche.

Sitemap
Ist eine Übersicht der einzelnen Seiten einer Webpräsenz.

Site Rotation
Ein Werbemittel wird auf einer Website geschaltet, aber nicht auf einer besonderen Platzierung. Es erscheint also nicht immer nur auf der Einstiegsseite, sondern auch in den Channels usw.

Skyscraper (Wolkenkratzer)
Eine vertikale Werbeform im Grossformat. Durch die Größe erreicht man in der Regel einen höheren Aufmerksamkeitswert. Dabei ist die Abgrenzung zum redaktionellen Content nicht immer gewährleistet – insbesondere wenn auf eine Kennzeichnung als Anzeige verzichtet wird.

SMS (Short Message Service)
Eine maximal 160 Zeichen lange Kurzmitteilung von Handy zu Handy oder auch vom Internet an an ein Handy.

SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)
Das E-Mail-Protokoll im Internet. Es werden lediglich die ersten 128 Zeichen des ASCII-Codes genutzt. Deshalb können Sonderzeichen nicht verwendet werden.

Sonderwerbeformen
Ursprünglich die Bezeichnung für Online-Werbeformate außer dem Banner. Inzwischen sind die meisten Werbeformate standardisiert, so dass es nur noch wenige Sonderwerbeformen gibt.

Spam
Unerwünschte Werbe-Mails oder andere Junk-Mails wie z.B. Kettenbriefe.

Spider (Spinne)
Synomym Crawler und Robot. Software, die für Suchmaschinen Websites nach Schlagworten absucht oder Preisvergleiche in Internet-Shops anstellt.

Split Screen
Der Split Screen fährt über die gesamte Breite bzw. Höhe der Seite zu einem Teil über den Inhalt. Dadurch ist er sehr aufmerksamkeitsstark. Er bleibt auch sichtbar, wenn der User auf der Seite scrollt.

Sponsoring
Der Werbungtreibende platziert sich in einem redaktionellen Umfeld und nutzt die redaktionelle Leistung zum Image-Transfer.

Spot
Werbefilme im Internet müssen „gestreamt" werden mit Hilfe einer bestimmten Technologie. Weiterhin müssen spezielle Voraussetzungen bei den Adservern sowie hohe Bandbreiten für die Übertragung geschaffen werden.

Standard Skyscraper
Der Standard Skyscraper steht neben dem redaktionellen Content am rechten Rand der Webseiten. Durch sein Format und die Platzierung ist er sehr aufmerksamkeitsstark. Maße: 120 x 600 Pixel.

Standardwerbeform
Als Standardwerbeformen des OVK gelten das Universal Ad Package des IAB (Interactive Advertsing Bureau) mit Super Banner, (Medium) Rectangle und Wide Skyscraper, außerdem der Flash Layer sowie ältere Werbeformen wie Full Banner, Standard Skyscraper und Pop-Up.

Sniffer Code
Bei einem so genannten „Sniffer Code“ handelt es sich um eine meist auf Javascript und/oder Visual Basic (VB) Script basierendes Programm, welches überprüft ob auf dem Client Browser die richtige Flashversion oder überhaupt Flash installiert ist. Es soll vermieden werden, dass eine Warnmeldung auf dem Bildschirm des Nutzer erscheint. Ein Sniffercode enthält die notwendigen Ausweichlösungen um auf möglichst jede Situation zu reagieren.

Statischer Banner
Grundform des Banners: Grafischer Banner ohne jegliche Animation. Beim Anklicken wird man auf die verlinkte Site des Werbungtreibenden geleitet. Manchmal in der Art von Windows-Systemmeldung oder als Scrollbar gestaltet, um den User zum Klick zu animieren.

Stickiness (Klebrigkeit)
Bezeichnet dieVerweildauer eines Nutzers auf einer Website.

Streaming
Ist die simultane Übertragung eines Datenstroms, z. B. für Videos. Dafür werden hohe Bandbreiten benötigt.

Subdomain
Eine Subdomain ist eine weitere Unterteilung der Domains eines Anbieters. Auf diese Weise kann z.B. ein internationaler Nahrungsmittelkonzern von einer gemeinsamen Startseite aus die User auf die Angebote in den jeweiligen Ländern schicken, ohne, dass die Website verlassen werden muss. Bsp.: www.subdomain.domain.de

Suchmaschine
Suchmaschinen durchsuchen nach Eingabe des Suchbegriffs das Internet, um die gewünschten Informationen herauszufiltern. Eine redaktionelle Aufbereitung wie bei Katalogen gibt es aber nicht. Zunehmend bieten einige Suchmaschinen auch Katalog-Bereiche.

Super Banner
Ein Superbanner ist ein Banner mit den Maßen 728 x 90 Pixel. Er erscheint meist am oberen Rand einer Webseite.

Superstitial
Eine Art des Pop-ups, das von der Firma Unicast entwickelt und patentiert wurde. Es öffnet sich in einem eigenen Fenster, lädt sich aber im Unterschied zum Pop-up im Hintergrund und stört den User darum etwas weniger. Die Dateigröße kann bis zu 100 Kilobyte betragen und ermöglicht so komplexere Animationen. Superstitials benötigen aber spezielle Ad-Server. Dabei werden sie nur angezeigt, wenn der User die technischen Voraussetzungen (zum Beispiel den Browser von Microsoft und Flash) mitbringt. Superstitials sind Vorläufer von Webspots.

Surfen (umherschweifen)
Ungezieltes hangeln von einem Link zum andern.

T

Tag (Marke)
Tags sind Formatierungskommandos einer HTML-Seite. Alle HTML-Tags werden von den spitzen Klammern < und > umschlossen. Wenn man im Browserfenster in der Menüleiste "Ansicht" den Punkt "Dokumentquelltext" auswaählt, kann man sich die Tags der Website ansehen.

Target Group
Die Zielgruppe, die eine Kampagne ansprechen soll.

Targeting
Durch Targeting kann eine Auswahl getroffen werden, welche User angesprochen werden sollen. Hohe Streuverluste der Werbeleistung werden so vermieden. Es können z.B. Einschränkungen bezüglich der regionalen Auslieferung, des Geschlechtes oder Alters der User oder bezüglich ihrer Interessen oder ihrer technischen Ausstattung erfolgen.

TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol)
Das Protokoll ist ein Standard im Internet zur Regelung des Datentransports, des Datenflusses und des Leitungsweges. Es wird zunehmend auch in Intra- und Etxtranets verwendet.

Templates
Es handelt sich um Mustervorlagen für ein Dokument, die bereits die wesentliche Layoutelemente enthalten und sozusagen das Layout-Skelett bilden, das der Anwender jeweils mit neuen Inhalten füllen kann.

Textlink
Textlinks sind Hyperlinks, die im direkten Umfeld des redaktionellen Inhalts geschaltet werden. Sie sind nur durch einen Hinweis vom redaktionellen Inhalt zu unterscheiden.

Thumbnail (Daumennagel)
Bezeichnung für eine Mini-Grafik, die in der Regel angeklickt werden kann. Daraufhin wird das enstprechende größeres Bild geladen.

TKP (Tausend Kontakt Preis)
Kosten pro 1.000 Werbemittelkontakte (Ad Impressions)

Top Level Domain
TLD ist die Endung eines Servernamens und gibt an, zu welcher Gruppe eine Site gehört (z.B. .com, .net, .info, .de, .uk).

Traffic (Verkehr)
Bezeichnet die Nachfrage eines Online-Angebotes. Die Maximierung der Nutzerzahlen, das sogenannte Traffic Building, ist ein grundlegendes Ziel eines Online-Engagements.

Transaktive Banner
Die Zielvorstellung die hinter diesem Banner steht ist folgende: Das Unternehmen geht zum Kunden und nicht umgekehrt. Somit sind bereits alle relevanten Produktinformationen und der Sales-Services direkt vom Banner aus zu erreichen. Dabei muss der Besucher die von ihm aufgerufene Website nicht verlassen.

U

UMTS (Universal Mobile Telephone System)
Ein neuer europäischer Mobilfunk-Standard, der GSM zukünftig ablösen soll. Die Datenübertragungsrate liegt max. bei 2 Megabits pro Sekunde.

Unified Messaging
Bezeichnet die Integration von E-Mail, Fax, SMS und Telefon. Beim vollständigen Unified Messaging kann jede Art von Nachricht auf jedem Endgerät ausgegeben werden: E-Mails und Faxe werden maschinell am Telefon vorgelesen, Telefonanrufe als E-Mails oder Faxe versandt usw.

Unique User
Durch die Kennzeichnung der IP Adresse kann ein Besucher, der ein Angebot mehrfach besucht, als ein einzelner Unique User identifiziert werden, der mehrere Visits verursacht.

Universal Flash Layer
Siehe Flash Layer. Der Universal Flash Layer hat die Standardmaße 400 x 400 Pixel und bietet Werbungtreibenden viel kreativen Spielraum.

URL (Uniform Resource Locator)
Eindeutige Adresse im WWW zur Identifizierung eines Webangebotes.

Usability (Tauglichkeit)
Benutzerfreundlichkeit. Bei einem Website-Design bedeutet dies z.B., dass Seiten ins Netz gestellt werden, die sich schnell aufbauen, übersichtlich und einfach zu navigieren sind.

User
Nutzer/Besucher eines Online-Angebotes.

User-Tracking
Online-Vermarkter können den Browser eines Users identifizieren und sein Surfverhalten registrieren. Damit legen sie Kundenprofile an, um spezielle Werbebanner zu verschicken. Dabei bedienen sie sich meist der Hilfe von Cookies. Kritiker befürchten, dieses User-Tracking könne zum gläsernen Kunden führen.

Utility
Hilfsprogramm, das speziell einzelne Aufgaben erledigt.

UAP
Universal AD Package: Das UAP besteht aus den 4 Werbeformaten, 1. dem Superbanner im Format 728x90 2. dem WideSkyscraper im Format 160x600 3. dem Medium Rectangle im Format 300x250 und 4 dem Rectangle im Format 180x150. Das Universal AD Package ist eine Formatkombination die weltweit als Standardgrößen für Onlinewerbeformen gelten soll.

V

Video on Demand
Video auf Verlangen. Im digitalen Fernsehen ist es möglich zeitunabhängig auf Filme zuzugreifen, die auf einem Server liegen. Der Nutzer kann somit die Ausstrahlung des Films selbst bestimmen.

ViewTime
Ist ein Begriff aus der Online-Reichweitenanalyse. Damit ist die Zeit gemeint, in der ein potenziell werbungführender Teil eines Nutzungsvorgangs sichtbar ist.

View Through
Die Anzahl von Besuchern auf einer beworbenen Website, die zwar aufgrund der Werbung aber nicht durch einen Click auf das Werbemittel auf die Seite gelangt sind. Diese Zahl ist meist weit größer als die Ad Clicks, aber auch schwerer messbar.

Verzeichnisse
Hierarchisch aufgebaute Liste von Webangeboten. Diese ist nach bestimmten Kriterien sortiert und kann über einen Suchbaum gefunden werden. (z.B. Yahoo, Web.de)

Visits
Sind zusammenhängende Nutzungsvorgänge (Besuch) eines bestimmten WWW-Angebots. Ein Visit gilt als beendet, wenn 15 Minuten lang kein Zugriff mehr stattgefunden hat. Visits sind ein wichtiges Kriterium für die Reichweiten-Analyse von Online-Angeboten. Sie definieren den Werbeträgerkontakt. Als Nutzungsvorgang zählt dabei ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internet-Browsers auf ein spezielles Angebot.

Visit-Dauer
Bezeichnet die Verweildauer zwischen dem ersten und dem letzen Seitenabruf eines Visits.

VRML (Virtual Reality Markup Language)
Begriff für die Auszeichnungssprache für virtuelle Realität. Sie ermöglicht im Gegensatz zum zweidimensionalen HTML die Darstellung von dreidimensionalen Szenarien im WWW.

W

W3C (World Wide Web Consortium)
Eine Interessensvereinigung von verschiedenen mit dem Internet eng verbundenen Firmen 1994 gegründet. Sie möchte die Entwicklung des World Wide Web beeinflussen, z.B. die Schaffung offener (nicht proprietärer) Standards, z. B. HTTP und HTML. Infos unter: http://www.w3.org.

WAP (Wireless Application Protocol)
Bezeichnet einen Standard zur Übertragung von Web-Inhalten auf dafür ausgerichtete Handys oder Handhelds. Allerdings lassen sich größere Datenmengen, wie etwa Bilder, nicht darstellen.

Wear-Out-Effekt
Durch zu viele Kontakte erfolgt eine Abnutzung der Werbewirkung. Bspw. sinkt dann die Clickrate ab.

Webkatalog
Es handelt sich um redaktionell aufbereitende Dienste, in denen der Nutzer nach Informationen suchen kann, u. a. Web.de und Yahoo.

Webseite
Ist eine einzelne Seite innerhalb eines Webangebotes.

Website
Bezeichnung für einen kompletten Online-Auftritt eines Anbieters im WWW. In der Regel besteht eine Website aus mehreren Webseiten.

Webspace
Der Speicherplatz, den ein Provider auf seinem Server für die Websites seiner Kunden bereitstellt.

Webtracking
Eine Messung der Medialeistungen von Online-Diensten und des Internet auf der Basis der Auswertung der einzelnen Logfiles.

Webwasher
Ist ein Gratis-Programm der Firma Siemens, das beim Aufrufen von Webseiten Banner herausfiltert. Einige Content-Anbieter sehen durch dadurch in ihren Refinanzierungsmöglichkeiten eingeschränkt.

WML (Wireless Markup Language)
Spezielle Programmiersprache für Inhalte auf WAP-fähigen Handys und Handhelds.

Wide Skyscraper
Der Wide Skyscraper ist eine Werbeform, die am rechten Bildschirmrand neben dem Content steht. Er hat die Maße 160 x 600 Pixel.

World Wide Web
Es handelt sich um den multimedialen Teil des Internet, auch W3 genannt. Im WWW können Text-, Ton- und Bilddateien, die durch Links miteinander verknüpft sind, aufgerufen werden. Das World Wide Web hat wesentlich zum Internet-Boom beigetragen. Aber es ist nur eines von mehreren Kommunikationsangeboten, die das Internet bereithält.

X

XML (eXtensible Markup Language)
Ergänzung zu HTML und wahrscheinlich sein Nachfolger. Sie ermöglicht die Trennung von Inhalt einerseits sowie Formatierungen und Layout andererseits. 

Z

Zielgruppe
Die Zielgruppe ist eine Gruppe Menschen, die ein Werbungtreibender erreichen möchte. Sie definiert sich über Merkmale wie Alter, Bildung, Interessen usw.

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